Projektionkrieg - LCD vs. DLP
- Projektorarten und Systeme
- Grundlagen der LCD-Projektions-Technologie
- 3LCD-System
- Projektionstechnik - LCD vs. DLP
- Drei-Chip-LCOS-System
- Ein-Chip-DLP-System
- Vor- und Nachteile DLP-Projektoren
- Einsatzempfehlungen DLP-Projektoren
- Neue DLP-Technologie: BrilliantColor2
- The Technical Differences between LCD and DLP
- DLP - LCD Dauertest und Vergleich - Studien und Links
- Projektionstechnologien im Vergleich
Projektorarten und Systeme
- Projektorsystem
Obwohl die Projektoren identisch zu sein scheinen, sind die im Inneren verwendeten optischen Systeme je nach Wiedergabeart verschieden und es gibt verschiedene Projektorarten.
Die gegenwärtig auf dem Markt erhältlichen Projektoren verwenden hauptsächlich eines der drei folgenden Systeme (außer CRT-System mit festen Pixeln).
Grundlagen der LCD-Projektions-Technologie
LCD-Projektoren arbeiten mit Panels aus Polysilizium-Flüssigkristall. Das Licht der Projektions-Lampe wird durch dichroitische Spiegel in seine Grundfarben zerlegt und für jede der drei Grundfarben Rot, Grün und Blau arbeitet ein Polysilizium-Flüssigkristall-Panel in dem Projektor, das das einfallende Licht filtert. Es entstehen drei bis auf kleinste Bildpunkte genaue, einfarbige Abbilder, die von einem Prisma exakt übereinander gelegt werden, so dass sich auf der Leinwand ein einheitliches Bild ergibt. Das Bild wird also im Projektor zusammengesetzt und nicht auf der Leinwand, so, dass es die Augen schont.
contra LCD: ein GlaubensKrieg.
DLP ist das neue innovative Verfahren, so schwärmt mancher Verkäufer, ...abgesehen von der evtl. Unschärfe und dem DLP-Effekt,
besonders bei 1speed-Farbräder, sowie einen höheren Watt-Bedarf der Lampe, um die gleiche AnsiLumen-Zahl wie beim LCD zu erreichen,
was eine erhöhte Kühlleistung und damit verbundenen Mehr-Dezibel nach sich zieht.
Grundsätzlich hat jedes Verfahren Vor.- und Nachteile.
DLP hat wesentliche Vorteile im Kontrastbereich, beim Schwarzwert nähern sich beide Techniken.
Das rotierende Farbrad erzeugt durch den ständige Geschwindigkeitsänderung eine subjektiv laut empfundene zusätzliche Lautstärke.
LCD ist im Schärfebereich leicht im Vorteil, sowie mit einem ruhiges Bild.
Nachteil: empfindlicher bei Verschmutzungen, Panels unterliegen stärker dem Alterungprozess, z.B. nach 4-5 Jahren kommt es zu vermehrten Pixelausfällen / abhängig von der Betriebsstundenzahl und Wärmeentwicklung.. Aufgrund der rasanten Weiterentwicklung hat ein Projektor nach 5 Jahren meist einen Sammler-Restwert von 5,- bis 500,- Euro und ist dem klassischen Spätneolithikum-Videosteinzeit zuzurechnen.
Wollen Sie fehlerfreie schnelle Kameraschwenks, ist hier die gute alte braunsche Röhre wieder im Vorteil
Wir sind der Meinung, das das subjektiv gesehene Bild entscheidend ist und daher ist es eine Frage:
wie gut ist der einzelne Beamer selber in Abhängigkeit vom Preis/Leistungsverhältnis.
Was bringen der Projektoren-Hersteller selber aus Ihrem Beamer raus
mit fast dem baugleichen aktuellen DLP-Chip oder LCD-Panels?
Grundsätzlich:
Nehmen Sie den DLP-Efekkt überhaupt war, stört Sie dieser ?
Ist dieser minimiert, z.b. durch High-Speedfarbrad ?
Wollen Sie maximale LCD-Schärfe ?
Können Sie mit Pixelausfälle leben, die von 2 weiteren Farbpanels überschrieben werden und eine evtl. Farbverfälschung in meist in dunklen Szenen verursacht.
Können Sie mit nach der Gewährleistung mit einem DLP-Dead Mirror leben, der kontanst einen hellen Punkt auf die Leinwand bringt ?
(1) 3LCD-System
Dieses System ist am weitesten verbreitet. LCDs (HTPS) werden als Lichtventile verwendet.
Das einfallende Licht von der Lichtquelle wird mit einem speziellen Spiegel in die Anteile Rot, Grün und Blau aufgeteilt. Nachdem das Bild mit den LCDs für die einzelnen Farben erstellt ist, werden die Lichtanteile zur Projektion wieder zusammen geführt.

Ultimatives 3LCD System für Projektoren
3LCD ist ein Projektionssystem mit drei LCD-Panels (auch bekannt unter Hochtemperatur-Polysilikon oder HTPS). Die mit 3LCD projizierten Bilder sind hell, natürlich und augenschonend.
- Helle Bilder
Bei 3LCD-Projektoren wird das Licht von der Lampe in die drei Grundfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) zerlegt, die durch separate 3 LCD-Panels (HTPS-Typ) geleitet werden, danach werden Licht und Bildinformationen wieder mit Hilfe eines Prismas vereint, um wirklichkeitsgetreue Formen und Bewegungen in das, auf die Leinwand projizierte, Bild zu bringen.
Die Lichtausbeute ist optimal, weil die drei Grundfarben bei eingeschaltetem Projektor ständig projiziert werden. Damit wird eine helle und scharfe Projektion der Bilder sicher gestellt.
3LCD-Projektionssystene bieten eine hohe Lichtübertragung und eine gute Reproduzierbarkeit der Farben.

- Natürliche Bilder
Bei 3LCD-Projektoren werden die drei Grundfarben Rot (R), Grün (G) und Blau (B) sorgfältig zerlegt und danach wieder zusammen geführt, um eine exakte Farbwiedergabe bis auf kleinste Bildpunkte zu garantieren.
Weil mit 3LCD auch Zwischenfarben genau wiedergegeben werden, können Schattierungen und Verläufe auch in dunklen Bildbereichen ausgezeichnet dargestellt werden.
Mit 3LCD-Projektionssystemen werden Schattierungen und Verläufe auch in dunklen Bildbereichen ausgezeichnet dargestellt.

- Schonend für die Augen
Durch die Farbreproduktion mit drei LCDs wird eine augenschonende Bildprojektion gewährleistet.
Mit 3LCD gibt es keinen Farbeffekt, auch Regenbogeneffekt genannt, wie er bei einigen Projektionssystemen auftritt. Bewegte Bilder werden deshalb ausgezeichnet wiedergegeben.
Mit 3LCD-Projektionssystemen tritt kein Farbeffekt auf.
Was ist ein Farbeffekt?
3LCD-Projektoren verwenden drei LC-Displays, um die hellen, natürlichen Bilder gestochen scharf wiederzugeben - eine Wohltat für die Augen. Dadurch sind unsere Projektoren perfekt geeignet, um Ihre Fotos auf die große Leinwand zu bringen.
Die 3LCD-Technologie ist zuverlässig und anspruchsvoll und übt allgemein einen starken Reiz aus. Sie liefert hochwertige Projektionsbilder für ein anspruchsvolles Publikum - im Unternehmen oder zu Hause.
Wie funktioniert das?
Liquid Crystal Display-(LCD) Projektoren lassen das Licht durch LCD-Panele in der ungefähren Größe einer Briefmarke. Das LCD-Panel besteht aus winzigen Panelen ("Pixeln"), die transparent, nicht transparent oder halbtransparent sein können. Diese Pixel nehmen die Form des zu erstellenden Bilds an und das Licht passiert die transparenten oder teilweise transparenten Bereiche auf dieselbe Art wie das Licht durch die transparenten oder grauen Bereiche eines Negativs.
Die Projektorlinse erweitert das Bild und richtet das Licht auf die Leinwand oder die Projektionsfläche. Dadurch werden alle winzigen Details vergrößert und es entstehen detailgenaue, hervorragende Bilder mit sanften Bewegungen.
Epsons 3-Panel-LCD-System
Ein Projektor mit dem Epson 3-Panel-Liquid Crystal Display-System (3LCD) verwendet dichroitische Spiegel, um das weiße Licht der Lampe in rotes, grünes und blaues Licht zu brechen. Jede der drei Lichtfarben wird dann durch ein eigenes LCD-Panel geschickt und anschließend vor der Projektion auf die Leinwand mithilfe eines Prismas wieder zusammengeführt. Das Ergebnis sind Bilder mit sanften Bewegungen und satten, vollen Farben, da alle drei Grundfarben zu jedem Zeitpunkt in jedem Pixel des Projektionsbilds enthalten sind.
Klare Bilder
Mit 3LCD-Projektoren erzielen Sie umwerfende Farben in klaren, scharfen Bildern - sogar in hellen Räumen. Sie erzielen sogar die doppelte Helligkeit bei der Farbluminiszenz im Vergleich zu herkömmlichen Projektoren. Außerdem benötigen 3LCD-Projektoren lediglich eine Lampe mit geringer Leistung, um brillante und lebendige Bilder zu projizieren.
Warum ist die 3LCD-Technologie so revolutionär?
- Helle Bilder, sogar in hellen Räumen, mehr als Doppelte Farbluminiszenz im Vergleich zu anderen, nicht-3LCD-Projektoren
- Natürliche, realistische Farben und Bilder, die sich perfekt für die Anzeige von Fotos auf der großen Leinwand eignen
- Eine Wohltat für die Augen, ohne Flackern oder Regenbogeneffekt, wie manchmal bei anderen Projektoren. Wenn Sie beispielsweise Fußball sehen und der Ball sich schnell bewegt, sehen Sie hinter dem Ball einen Regenbogen. Das passiert bei der 3LCD-Technologie nicht.
- Sanfte Videowiedergabe
- Zuverlässig und robust
Die 3LCD-Technologie hat zahlreiche Stärken. LCD-Projektoren erzeugen ausgezeichnete, kräftige und natürliche Farben, die nicht ausfransen. Diese Projektionstechnologie versucht nicht, wie es bei einer anderen Projektionstechnologie der Fall ist, dem menschlichen Auge durch schnelles Bildflackern Schattierungen und Farben vorzutäuschen. Das Bild ist stabil und schont deshalb die Augen.
3-Panel-Technologie erzeugen simultane Abbilder in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau.
Ein Prisma legt diese exakt übereinander, so dass ein reales, natürliches und brillantes Bild entsteht, das auf das Auge trifft.
Ohne Farbblitze oder Regenbogeneffekt. Augenbeschwerden oder vorzeitige Ermüdung - gerade bei Kinder und Jugendlichen ein Problem - bleiben aus.
Aus diesem Grund suchen viele Bildungseinrichtungen gezielt nach 3LCD-Projektoren.
Weitere Pluspunkte: Der sehr umfangreiche Farbraum, der 3LCD-Projektoren die naturgetreue Wiedergabe von bis zu 68,7 Milliarden Farben ermöglicht,
sowie die kristallklare Darstellung bis in kleinste Detail.
Ein LCD-Projektor nutzt die Polysilizium-Flüssigkristall-Technologie, um bestmögliche Bildqualität und Zuverlässigkeit zu bieten. Die Vorteile sind ein sehr großer Farbraum für die realistische Wiedergabe von Bildern, kräftige Farben und eine sehr hohe Auflösung; Schattierungen und Verläufe können auch in dunklen Bildbereichen ausgezeichnet dargestellt werden. Das Bild, das LCD-Projektoren auf die Leinwand bringen, flackert nicht, sondern bleibt stabil, so dass kein Regenbogeneffekt entsteht und das Auge geschont wird. Durch optimale Ausnutzung der Leuchtkraft ermöglicht die 3LCD-Technologie den Einsatz von Projektoren selbst in hellen Räumen; ein starkes Aufheizen auch der Geräteschale wird durch ein hocheffizientes Kühlsystem selbst bei hoher Leuchteffizienz vermieden was die Lebensdauer des Projektors verlängert.
(2) Drei-Chip-LCOS-System
LCOS (Liquid Crystal On Silicon) wird als Wiedergabevorrichtung verwendet.
LCOS ist ein reflektives LCD-Panel mit einem hohen Verhältnis der offenen Fläche.
Weil sich die Verdrahtungsfläche und die Schaltelemente unter der Reflexionsschicht befinden, ist keine schwarze Matrix erforderlich und die Bilder werden nahtlos.
Es gibt Ein- und Drei-Chip-Systeme.
LCOS (liquid crystal on silicon), ein reflektives Flüssigkristallelement, wird als Wiedergabevorrichtung verwendet.
Drei-Chip-LCOS-Projektoren und Rückprojektionsfernseher erreichen eine hohe Leistung durch die Verwendung der Hochauflösungseigenschaften dieses Elements.
Ein-Chip-LCOS-Systeme verwenden ein sequentielles optisches Antriebssystem, mit dem durch Drehung des Prismas das Licht in die Anteile Rot, Grün und Blau aufgeteilt und das Bild projiziert werden kann.

Projektionstechnik - LCD vs. DLP
Bei Projektoren sind zwei Technologien mit einem Marktanteil
von jeweils ca. 48% dominierend:
die LCD-Technologie (eine Entwicklung von Sanyo/Epson) und
die DLP-Technologie von Texas Instruments.
Funktionsweise LCD-Projektoren
Bei LCD-Projektoren wird das weiße Licht der Lampe mit Spiegel auf 3 LCD-Panel gelenkt.Die 3 LCD-Panels filtern das weiße Licht in die Grundfarben Rot-Grün-Blau. Anschließend werden die 3 Grundfarben in einem Prisma wieder zu einem Bild zusammengefügt und über ein Objektiv auf die Leinwand projiziert.
Vor- und Nachteile LCD-Projektoren
+ naturgetreue, kräftige Farben+ ruhiges Bild, schonend für die Augen
+ auch ohne Änderungen an den Projektor-Einstellungen wird für Daten- und Video-Anwendungen ein gleichmäßig gutes Bild dargestellt
- vor allem im Dauerbetrieb werden die LCD-Panel irreparabel beschädigt
- durch das Filtern des Lichts geht Helligkeit und Kontrast verloren.
- Fliegengitter-Effekt: speziell bei niedriger Auflösung oder geringem Abstand zur Projektionsfläche wird der Abstand zwischen den Bildpunkten (Pixel) als Gitter sichtbar.
Einsatzempfehlungen
Sowohl LCD-, als auch DLP-Projektoren eignen sich gleichermaßen für den "normalen" Einsatz als Konferenzraum-Projektor.Für besondere Anwendungen bieten die beiden Technologien jeweils Vorteile:
...für LCD-Projektoren
- besonders hohe Anforderungen an die Farbtreue (Werbeagenturen und Marketing-Abteilungen, Druck-Industrie etc.)
- durchschnittliche Einsatzzeit gewöhnlich nicht mehr als 4-6 Stunden am Tag
- möglichst einfaches Handling für Projektion
von unterschiedlichen Quellen (Präsentation, Video,
Photo etc.) bei etwa gleich bleibender Qualität
(keine Anpassungen durch den Anwender er forderlich)
...für DLP-Projektoren
- Projektor im häufigen Außendiensteinsatz
- durchschnittliche Einsatzzeit oftmals mehr als 6 Stunden am Tag oder im Dauerbetrieb
- Projektion an öffentlichen Orten mit Staub und Rauch in der Umgebung
Funktionsweise DLP-Projektoren
Bei 1-Chip DLP-Projektoren wird das weiße Licht der Lampe durch ein Farbrad gestrahlt. Das Farbrad ver fügt über verschiedene Farbsegmente (meist Rot-Grün- Blau-Weiß). Durch das sehr schnelle drehen des Farbrads wird das Licht "eingefärbt" und auf den DLP-Chip gestrahlt. Auf dem DLP-Chip befinden sich Mikro- Spiegel (ein Spiegel je Bildpunkt - bei XGAAuflösung z.B. 1024x768 Spiegel). Jeder Mikro-Spiegel auf dem Chip lenkt das farbige Licht über ein Objektiv auf die Projektionsfläche.

Vor- und Nachteile DLP-Projektoren
+ Mikro-Spiegel sind nahezu unbegrenzt haltbar -
gleich bleibende Bildqualität auch nach mehreren
tausend Betriebsstunden und im Dauerbetrieb
+ hohe Lichtausbeute und sehr guter Kontrast
(klare Abgrenzung von hell zu dunkel)
+ ermöglicht die Konstruktion von sehr kleinen
und leichten Projektoren (< 1,5kg)
+ ermöglicht die Konstruktion von Schutz-Abschirmungen
vor Staub und Rauch (öffentliche Orte, Bars etc.)
- Farbgetreue Darstellungen - speziell Gelb und Hellgrün -
ist im Präsentations- oder Highbright-Modus nicht immer
möglich/einfach
- Optimierung der Farben er fordert Bedienungskenntnisse
des Anwenders
- Regenbogen-Effekt: speziell bei Bewegtbildern und
heller Schrift auf dunklem Hintergrund kann es zu
unangenehmen Farbblitzen kommen
BrilliantColor2 - am Beispiel XD500U:
Zur besseren Darstellung von kritischen Farben - speziell Gelb- und Grünfarben - kommt ein Farbrad mit zusätzlichen Farbsegmenten zum Einsatz. Neben den Standard-Farben Rot-Grün-Blau-Weiß werden dem Farbrad Cyan- und Gelbsegmente hinzugefügt.
Neu ist, dass die Ansteuerung der Lampe dynamisch verändert werden kann. Im HighBright-Modus wird z.B. die Lampenleistung beim Weiß-, Gelb- und Cyan-Segment erhöht. Dadurch gewinnt das Bild an Helligkeit - ohne stark an Farbtiefe zu verlieren.
Im Auto-Modus wird dagegen die Lampenleistung voll auf Farbtiefe angesteuert - ohne große Helligkeitsverluste. Die dynamische Veränderung der Lampenleistung erfolgt dabei in Nano-Sekunden.
Dynamische Ansteuerung der Lampe bei BrilliantColor2
Beispiel HighBright
Beispiel Auto-Modus
(3) Ein-Chip-DLPTM-System
DMDTM*2 (Digital Micromirror Device) wird als Wiedergabevorrichtung verwendet.
DMDTM ist ein Halbleiter mit hundert bis mehreren hunderttausend angeordneten Mikrospiegeln.
Jeder Mikrospiegel entspricht einem Pixel und projiziert ein Bild durch die Reflexion des Lichts von der Lichtquelle. Es gibt Ein- und Drei-Chip-Systeme.
*1:DLPTM (Digital Light Processing) ist ein Warenzeichen von Texas Instruments Incorporated.
*2:DMDTM (Digital Micromirror Device) ist ein Warenzeichen von Texas Instruments Incorporated.
Bei der DMD-VorrichtungTM (Digital Micro-mirror Device) werden Spiegel auf einem Halbleitersubstrat angeordnet und ihr Winkel lässt sich durch Ein- und Ausschalten ändern.
DLPTM (Digital Light Processing) ist der Oberbegriff für ein optisches System, das DMDTM. verwendet.Ein Farbrad dreht sich mit hoher Drehzahl für die Wiedergabe eines Vollfarbenbildes.
Ein-Chip DLPTM System
* Auf der Abbildung wird ein Vierfarbenrad gezeigt.
Beachten Sie, dass bei gewissen Farbrädern Weiß nicht vorhanden ist oder dass andere Farben als die hier abgebildeten verwendet werden können.
Historie
Die DLP-Technologie (DLP = Digital Light Processing) ist eine Entwicklung von Texas Instruments, die in Projektoren zum Einsatz kommt. Bereits vor 20 Jahren wurde der erste DLP-Chip mit Mikrospiegel vorgestellt. Vor gut 10 Jahren kamen dann die ersten Projektoren (u.a. von InFocus, Proxima, Liesegang und Plus) mit DLP-Technologie auf den Markt.
über die Jahre hinweg konnten Projektoren mit DLP-Technologie stetig Marktanteile hinzugewinnen ? seit ca. 1 Jahr beträgt der Marktanteil an DLP-Projektoren in Deutschland knapp 50% und liefert sich mit dem LCD-Lager (Epson) ein Kopf-an-Kopf-Rennen.
Funktionsweise
Bei der Funktionsweise gilt es 1-Chip und 3-Chip DLP-Projektoren zu unterscheiden.
Bei 1-Chip DLP-Projektoren wird das weiße Licht der Lampe zuerst durch ein Farbrad gestrahlt. Das Farbrad verfügt über verschiedene Farbsegmente (meist Rot-Grün-Blau-Weiß). Da sich das Farbrad sehr schnell dreht, werden die einzelnen Farben abwechselnd auf den DLP-Chip gestrahlt.
Auf dem DLP-Chip befinden sich Mikro-Spiegel (ein Spiegel je Bildpunkt - bei XGA-Auflösung z.B. 1024x768 Spiegel). Die Spiegel sind extrem klein ? ein Spiegel hat die Größe von ca. einem Fünftel eines Haares.
Die Spiegel reflektieren nun die einzelnen Farben über die Linse auf die Projektionsfläche. Aufgrund der Trägheit unserer Wahrnehmung sehen wir auf der Projektionsfläche nicht die einzelnen Farben hintereinander, sondern nur die gemischte Farbe (bis zu 16,7 Mio. Farben).
Zusätzlich sind die Spiegel beweglich. Durch das Kippen der Spiegel (mehrere tausend mal pro Sekunde) wird mehr oder weniger Licht reflektiert. Dadurch sind je Bildpunkt 1.024 Helligkeitsabstufungen möglich.
Dies erklärt auch die hohen Kontrastwerte für DLP-Projektoren im Vergleich zu LCD-Projektoren, bei denen das Licht nicht reflektiert, sondern gefiltert wird. Tiefschwarze Darstellungen sind hier nur durch starke Reduzierung der Lichtleistung (Stichwort Iris-Shutter) erreichbar.
Bei 3-Chip DLP-Projektoren wird im ersten Schritt das weiße Licht der Lampe mithilfe eines Prismas in die 3 Grundfarben (Rot-Grün-Blau) zerlegt und einzeln auf die drei DLP-Chips verteilt. Jeder DLP-Chip ist somit für eine Grundfarbe ?zuständig?. Ein Farbrad ist nicht notwendig.
Die DLP-Chips reflektieren das Licht zu einem weiteren Prisma. Dieses Prisma fügt die 3 Grundfarben wieder zu einem Farbbild zusammen und sendet dieses Bild über das Objektiv auf die Projektionsfläche.
3-Chip DLP-Projektoren erreichen dadurch eine bessere Bildqualität, sind aufgrund ihrer Bauweise aber deutlich teurer. Die 3-Chip Technologie kommt daher (bisher) nur in Projektoren für Auditorien, Events und eCinema zum Einsatz.
Vor- und Nachteile DLP-Projektoren
Die Vor- und Nachteile von DLP-Projektoren betrachten wir aus dem Blickwinkel der LCD-Projektoren ? dem Hauptwettbewerber für diese Technologie.
Vorteile der DLP-Technologie:
+ Mikro-Spiegel sind nahezu unbegrenzt haltbar - gleich bleibende Bildqualität
auch nach mehreren tausend Betriebsstunden und im Dauerbetrieb
+ hohe Lichtausbeute und sehr guter Kontrast
(klare Abgrenzung von hell zu dunkel - plastischere Darstellungen)
+ ermöglicht die Konstruktion von sehr kleinen und leichten Projektoren (< 1,5kg)
+ ermöglicht die Konstruktion von Schutz-Abschirmungen vor Staub und Rauch
(öffentliche Orte, Bars etc.)
Nachteile der DLP-Technologie:
- Farbgetreue Darstellungen - speziell Gelb und Hellgrün -
ist im Präsentations- oder Highbright-Modus nicht immer möglich/einfach
- Optimierung der Farben erfordert Bedienungskenntnisse des Anwenders
- Regenbogen-Effekt: speziell bei Bewegtbildern und heller Schrift auf dunklem Hintergrund
kann es zu unangenehmen Farbblitzen kommen (gilt nicht für 3-Chip DLP-Projektoren)
Einsatzempfehlungen DLP-Projektoren:
Sowohl LCD-, als auch DLP-Projektoren (insbesondere hochwertige Geräte) eignen sich gleichermaßen für den ?normalen? Einsatz als Konferenzraum-Projektor. DLP-Projektoren sind aber besonders zu empfehlen, wenn:
Projektor im häufigen Außendiensteinsatz
durchschnittliche Einsatzzeit mehr als 6 Stunden am Tag oder im Dauerbetrieb
Projektion an öffentlichen Orten
Projektion in Umgebung mit Staub und Rauch
Ausblick
Die Entwicklung der DLP-Technologie ist sicherlich noch nicht abgeschlossen. Das zeigen die aktuellen Verbesserungen durch die BrillantColor-Technologie und weitere Farbrad-Entwicklungen.Dies zwingt auch die LCD-Fraktion um Epson zur Weiterentwicklung und Verbesserung ihrer Technologie ? zum Wohle des AV-Markts.
Wir gehen davon aus, dass sich DLP- und LCD-Projektoren noch einige Zeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Marktführerschaft liefern werden, da beide Technologien ihre Vor- und Nachteile und somit ihrem Platz am Markt haben. Dies wird auch durch das zurück rudern von Markenanbietern wie Toshiba und InFocus bestätigt, die kurzzeitig nur auf DLP-Technologie gesetzt haben und nunmehr wieder LCD-Projektoren im Sortiment haben.
Andere Technologien, wie etwas LCOS oder Laser werden diese Phalanx so schnell nicht durchbrechen können.
The Technical Differences between LCD and DLP
The Great Technology War: LCD vs. DLP Evan Powell, July 11, 2005 n
If you are new to the world of digital projectors, you won't have to shop around very long before discovering that the terms "LCD" and "DLP" somehow refer to two different kinds of projectors. You might not even know what LCD and DLP are before asking the obvious question "which one is better?"
The answer is simple. Sort of. LCD and DLP each have unique advantages over the other. Neither one is perfect. So it is important to understand what each one gives you. Then you can make a good decision about which will be better for you.
By the way, there is a third significant light engine technology called LCOS (liquid crystal on silicon). It is being developed by several vendors, most notably JVC, Sony, and Hitachi. Several outstanding home theater projectors have been manufactured with this technology. However the discussion of LCOS technology is beyond the scope of this article
LCD (liquid crystal display) projectors usually contain three separate LCD glass panels, one each for the red, green, and blue components of the video signal. As light passes through the LCD panels, individual pixels ("picture elements") can be opened to allow light to pass, or closed to block the light, as if each little pixel were fitted with a Venetian blind. This activity modulates the light and produces the image that is projected onto the screen.
DLP ("Digital Light Processing") is a proprietary technology developed by Texas Instruments. It works quite differently than LCD. Instead of having glass panels through which light is passed, the DLP chip is a reflective surface made up of thousands of tiny mirrors. Each mirror represents a single pixel.
In a DLP projector, light from the projector's lamp is directed onto the surface of the DLP chip. The mirrors wobble back and forth, directing light either into the lens path to turn the pixel on, or away from the lens path to turn it off.
In very expensive DLP projectors, there are three separate DLP chips, one each for the red, green, and blue channels. However, in most DLP projectors under $15,000 there is only one chip. In order to define color, there is a color wheel that consists of (at minimum) red, green, blue, and sometimes white (clear) filters. This wheel spins in the light path between the lamp and the DLP chip and the filters determine the color of the light hitting the chip. The mirrors tilt away from or into the lens path based upon how much of each color is required for each pixel at any given moment in time. This activity modulates the light and produces the image that is projected onto the screen. In addition to red, green, blue, and white segments, some color wheels now use dark green or yellow segments as well. Furthermore, Texas Instruments has just announced plans for future color wheel designs to incorporate six colors in the rotation-red, green, blue, cyan, magenta, and yellow. This enhancment, known as "BrilliantColor(TM)", will boost color performance on single chip DLP projectors to new levels, and should begin to appear on new models by the end of the year.
Performance Advantages: LCD vs. DLP
Both of these technologies have been evolving rapidly over the last five years. Both of them are much better than they used to be, and the radical differences we used to see between them have narrowed quite a bit. There are still noteworthy differences, but the story is a classic example of how open market competition drives improvements in technology.
Historically speaking, one traditional benefit of LCD was that it delivered better color saturation than was possible from a DLP projector. That was because in most single-chip DLP projectors built for the commercial presentation market, a clear (white) panel is included in the color wheel along with red, green, and blue in order to boost light output. Though the image is brighter than it would otherwise be, this tends to reduce color saturation, making the DLP picture appear not quite as rich and vibrant. This is not an issue with data display as colors are plenty vibrant with a data signal. But it is something to consider if you plan to use the projector for high quality video display.
To compensate for the lack of color saturation and to improve color accuracy, many of the DLP-based products made for home theater now have six-segment color wheels that feature two sets of red, green, and blue filters. Meanwhile the white segment is eliminated. (Some wheels actually have seven or eight segments to include a dark green in addition to the red, green and blue.) These wheels boost color accuracy and color saturation while sacrificing light output. This is a good trade-off for video applications because high quality front projection video depends on high image contrast and color saturation, not lumen output. Front projection systems are always best viewed in a dark environment where high lumen output is not required, and can actually be detrimental. Thus the home theater-oriented DLP projectors have closed the gap with LCD in the area of color saturation, whereas the DLP products built for high-brightness commercial presentation still tend to have a weakness in this area.
Another area where these two technologies have differed is in image sharpness with data applications. LCD can usually deliver a slightly sharper image than DLP at any given resolution. The difference between the two is noticeable in the display of detailed computer data, like financial spreadsheets. However, there is no visible difference in sharpness with video. This is not to say that DLP will project a fuzzy spreadsheet--it doesn't. When you look at a spreadsheet projected by a DLP projector it looks sharp enough. It's just that when a DLP unit is placed side-by-side with an LCD of the same resolution, the LCD typically looks a bit sharper in comparison.
A third traditional advantage of LCD is that it is more light-efficient. LCD projectors usually produce significantly higher ANSI lumen outputs than do DLPs with the same wattage lamp. Thus LCD products dominate the bright end of the performance range. However, brighter DLP models are beginning to encroach upon LCD here as well. Last September, there were about 60 projector models in the database rated between 3000 and 6000 ANSI lumens at retail prices under $10,000. All of them were LCD projectors with the exception of one DLP model. At this writing, there are 90 models rated between 3000 and 6000 lumens under $10,000. Seventy-five of them are LCD and fifteen are DLP. Still, the brightest of the DLPs in this group is only 4000 lumens. So LCD continues to maintain a significant competitive edge in light output per dollar spent.
LCD projectors have historically had three weaknesses, all of which are more relevant to video than they are to data applications. The first is visible pixelation--the ability to see the discrete pixels on the screen. The second is commonly referred to as the "screendoor effect" because it looks like you are viewing the image through a screendoor. The screendoor effect is caused by the space between the pixels, known as the inter-pixel gap. The third weakness is not-so-impressive black levels and contrast, which are vitally important elements in a good video image. LCD technology has in the past had a hard time being taken seriously among some home theater enthusiasts (understandably) because of these flaws in the image.
However, LCD has made strides in these areas. The inter-pixel gaps on LCD panels have been reduced and physical resolution--the number of pixels on the screen--has been increased. In the early days of the digital projector industry, resolutions were low, generally at VGA (640x480) or lower. The industry then stepped up to SVGA (800x600), and then to XGA resolution (1,024x768) and higher. Many of today's widescreen format projectors use either 1280x720 or 1366x768 resolution displays). With each step up in the number of pixels that produce the image, visible pixelation and the screendoor effect have been reduced. At the new pixel densities, visible pixelation is usually eliminated at normal viewing distances.
Second, the inter-pixel gaps on all LCD machines, no matter what resolution, have been reduced compared to what they use to be. So even today's inexpensive SVGA low-resolution LCD projectors have less screendoor effect than did earlier models.
Since DLP technology creates a pixel by reflecting light from a tiny mirror, its edge definition is softer and less well-defined than LCD (this is what accounts for the slightly softer image in detailed spreadsheet presentation, but also DLP's traditionally smoother image in video). So for the most part, at any given resolution, DLP still holds an advantage over LCD in visible pixelation. However due to the recent advances in LCD technology you need to stand closer to the screen to see the differences than you used to.
Now when it comes to contrast, LCD still lags behind DLP by a considerable margin. But both have made significant strides forward. Just three years ago typical LCD projectors were rated at 400:1 contrast or lower while comparable DLP models were at 600:1 or 800:1. But major improvements in both technologies have boosted contrast ratings to new levels. Many commercial DLP projectors are rated at 2000:1 these days, and models built specifically for home theater carry ratings of up to 5000:1.
Meanwhile, nine months ago there were 38 LCD projectors rated at 1000:1 contrast or higher in our database. Today there are 63. And the addition of dynamic aperture control is able to boost contrast on LCD projectors to unheard of heights. Sony's VPL-HS51 has a contrast rating of 6000:1, and the Panasonic AE700 is rated at 2000:1. With contrast performance in this ballpark, LCD products continues to remain competitive with DLP, although most DLP models will still outperform comparably priced LCD products in contrast.
The consumer should bear in mind that while high contrast is critically important for high quality video presentation in a darkened environment, it is entirely irrelevant in commercial data presentation in a fully or partially lit room. Once you have lights on in the room, black levels get hammered, and the real contrast on the screen usually drops to well below 20:1 no matter what the theoretical contrast rating on the projector is. For "lights on" data presentations, adequate lumen output is essential, and contrast is meaningless. Accordingly, many commercial LCD projectors continue to to be sold despite contrast ratings of 400:1 or lower. The reason is that they produce a substantial amount of light and razor sharp data images for extremely competitive prices. They are designed for commercial presentation environments in which the contrast rating is a non-issue.
Finally, one of the key advantages of DLP over LCD is small package size, a feature most relevant in the mobile presenter market. Since the DLP light engine consists of a single chip rather than three LCD panels, DLP projectors tend to be more compact. There are 52 DLP projectors currently on the market weighing 4.0 pounds or less. Meanwhile, there are only seven LCD models in this weight category, six of which are from Epson. However, all six Epson models are near the top of the list when all of the sub-4 lb models are ranked by lumen output. So LCD's advantage in light efficiency manifests itself across the entire spectrum of projection products.
A Potential Problem with LCD: Long Term Image Degradation
In 2003 Texas Instruments sponsored and published the results of a lab test which highlighted a failure mode in LCD technology that does not exist with DLP. The test indicated that given enough time LCD panels, primarily those in the blue channel, will degrade, causing shifts in color balance and a reduction of overall contrast. The test included five LCD projectors that were run constantly in 24/7 operation for several months. Thus while the test revealed a failure mode in LCD technology, it did not include a large sample of test units. Nor were the projectors run in conditions approximating real life usage. Therefore it was difficult to draw any conclusions about anticipated rates of degradation under normal operating conditions.
We believe that at the current commercial state of the art, LCD panels will eventually degrade over time. However, the degree to which they will degrade is dependent upon a variety of factors. Some of those factors are related to the projector's light engine design and cooling system, the presence of internal UV filters, and so on. In essence, some LCD projectors may have more of a tendency to degrade than others based on their design. On the other hand, some factors may be related to usage. If air filters are not cleaned when they need to be, the internal operating temperature will rise. Usage in a chronically warm environment may have an impact. We would not be surprised to discover that projectors used at higher elevations could be more susceptible to LCD degradation due to higher operating temperatures in thinner atmosphere. However, this is all speculation. There is no hard data on the subject of LCD failure rates under various operating conditions.
The bottom line is that there exists the possibility that those who invest in an LCD projector may find that the LCD panel and polarizer in the blue channel may eventually need replacement. This is not much of a problem if the unit is under warranty. But if it isn't, the replacement of an LCD panel will represent an unpleasant incremental investment in your projector that you were not anticipating.
A Potential Problem with DLP: The Rainbow Effect
If there is one single issue that people point to as a weakness in DLP, it is that the use of a spinning color wheel to modulate the image has the potential to produce a unique visible artifact on the screen commonly referred to as the "rainbow effect." This is simply due to colors separating out in distinct red, green, and blue because of the sequential color updating from the wheel. (Three-chip DLP projectors have no color wheels, and thus do not manifest this artifact). Basically, as the color wheel spins the image on the screen is either red, or green, or blue at any given instant in time, and the technology relies upon your eyes not being able to detect the rapid changes from one to the other. Unfortunately some people can see it. Not only can some see the colors break out, but the rapid sequencing of color is thought to be the culprit in reported cases of eyestrain and headaches. Since LCD projectors always deliver a constant red, green, and blue image simultaneously, viewers of LCD projectors do not report these problems.
How big of a deal is this? Well, it is different for different people. Most people cannot detect color separation artifacts at all. However, for those who are most sensitive to rainbows, they are so distracting that they render the picture literally unwatchable. Many others fall between these two extremes--they report being able to see rainbow artifacts on occasion, but find that they are not particularly annoying and do not inhibit the enjoyment of the viewing experience.
Texas Instruments and the vendors who build DLP-based projectors have made strides in addressing this problem. The first generation DLP projectors incorporated a color wheel that rotated sixty times per second, which can be designated as 60Hz, or 3600 RPM. So with one red, green, and blue panel in the wheel, updates on each color happened 60 times per second. This baseline 60Hz rotation speed in the first generation products is known as a "1x" rotation speed.
Upon release of the first generation machines, it became apparent that quite a few people were seeing rainbow artifacts. So in the second-generation DLP products the color wheel rotation speed was doubled to 2x, or 120Hz, or 7200 RPM. The doubling of the color refresh rate reduced the time between color updates, and so reduced or eliminated the visibility of color separation artifacts for most people.
Today, as noted above, many DLP projectors being built for the home theater market incorporate a six-segment color wheel which has two sets of red, green, and blue filters. This wheel still spins at 120Hz or 7200 RPM, but because red, green, and blue are refreshed twice in every rotation rather than once, the industry refers to this as a 4x rotation speed. This further doubling of the refresh rate has substantially reduced the number of people who can detect them.
For the large majority of users the six-segment, 4x speed wheels have solved the problem for home theater or video products. Meanwhile, due to the higher lumen output requirements for business presentation use, most commercial DLP units still use the four-segment, 2x speed wheels.
How big of a problem is the rainbow issue for you?
If you've seen earlier generation DLP machines and detected no rainbow artifacts, you won't see them on the newer machines either. The majority of people can't see them at all on any of the current machines. However there is no way for you to know if you or another regular user are among those that may be bothered by ill-effects from the spinning color wheel without sitting down and viewing a DLP projector for a while.
Therefore, if you think you've identified a DLP projector that is just right for your needs but you are not sure whether this will be a problem, there is an easy solution. Find alternative products that are either LCD- or LCOS-based that would be your second choice if you find that DLP won't work for you. Then find a customer service oriented dealer who will allow you to switch the DLP product for the alternative after testing it out. There are a number of service-oriented Internet dealers who will be happy to make such arrangements, and there are plenty who will not. But if you choose a dealer who is more interested in your satisfaction than in closing a quick deal (and they are definitely out there), you will end up with a good solution in the end.
The Current State of the Art
The largest developers and manufacturers of LCD technology are Sony and Epson. These companies have no interest in standing by and letting Texas Instruments sweep the digital projector market with its competing DLP technology. So competition has driven both the LCD makers and Texas Instruments to improve their respective products in the ongoing battle for market share.
DLP continues to be exceptionally strong in video and home theater. TI's introduction of the 854x480 resolution DLP chip created a host of inexpensive but amazingly high performance entry level home theater projectors, now selling well below $1500. Practically speaking, LCD has no answer to this, and DLP is dominating this particular market niche.
DLP is also dominant in the higher price, higher resolution home theater niche as well. Projectors featuring the 1280x720 resolution DLP chips have dropped significantly in price, and consumer demand for these units is high. In this category however, LCD does have an answer--impressive widescreen 1280x720 LCD models are selling at prices that are half to two-thirds the prices of DLP models of the same resolution. While they don't have quite the contrast and black level of their DLP counterparts, color is excellent and price/performance is outstanding. Given LCD's significant improvements in visible pixelation and contrast, which were the two big deficiencies in LCD that caused many people to prefer DLP for video use, LCD remains competitive in this market segment.
When it comes to commercial applications, we noted previously that LCD has a latent competitive advantage where high lumen output is required. Most of the 6000 lumen light cannons retailing for under $20,000 are LCD products. And Epson's array of extremely bright sub-4-lb portables establish a significant presence for LCD in a mobile presentation niche where DLP otherwise holds a commanding lead.
Nevertheless, DLP has emerged as a favored technology in the large volume commercial presentation market, offering a wide variety of models in any given price and performance range. For example, at this writing there are 20 XGA-resolution projectors on the market that are at least 2000 lumens, retailing for under $2,000. Of those, 14 are DLP and only six are LCD.
Across all price and performance categories, we currently have 349 DLP projectors listed as in production, as compared to 330 LCD models. This is highly significant--for the first time in the history of the projector industry, DLP has just surpassed LCD in the total number of products on the market.
Both LCD and DLP are evolving rapidly to the benefit of the consumer, and they will continue to do so. ProjectorCentral continues to recommend both LCD and DLP projectors for a variety of applications. When it comes to home theater, DLP has continued to make competitive advances in color, contrast, and image stability that have served to make it a technology preferred by many for home theater use. But both technologies are capable of delivering much higher quality video for home theater than ever before.
DLP - LCD Dauertest und Vergleich - Studien und Links
Seit geraumer Zeit werden Vor- und Nachteile der jeweiligen Projektionstechnologie (LCD versus DLP) diskutiert. Basierend auf einer von Texas Instruments (DLP) in Auftrag gegebenen Langzeitstudie wurden verschiedenste DLP Projektoren und LCD Projektoren von einem unabhängigen Institut im laufenden Betrieb untersucht. Insbesondere wurde versucht, die Langlebigkeit der Komponenten (LCD- Panel , DLP Chip, DLP Farbrad) in einem Vergleichtest zu kontrollieren und eventuell auftretende Unterschiede zu dokumentieren. Bitte beachten Sie, das die Studien seitens der DLP-Industrie in Auftrag gegeben wurde.Ein weiterer sehr schöner Beitrag auch Hinsichtlich Objektivität der Vor- und Nachteile ist:
Long Term Data Projector Display Technology & Performance Study
Interim White Paper
By Jeremy M. Tidd
December 12, 2005
Projektionstechnologien im Vergleich
DLP: Hier die Erläuterung direkt aus dem Hause des ErfindersTexas Instruments (DLP) :
"Digital Light Processing
Eine unglaubliche Technologie für atemberaubende Bilder
Wie viele Spiegel passen auf eine Briefmarke? Und wie wird daraus ein
gestochen scharfes, digitales Bild? Was wie eine Rätselaufgabe klingt,
ist eine der spannendsten Technologien der Chipbranche: Digital Light
ProcessingT (DLP) von Texas Instruments. Auf einer Fläche, kleiner als
eine Briefmarke, bewegen sich Millionen mikroskopisch kleiner Spiegel
bis zu 5000 Mal in der Sekunde und reflektieren das Licht in Richtung
Leinwand. Jeder Spiegel steht dabei für einen Bildpunkt - insgesamt bis
zu zwei Millionen. Durch die Stellung der Spiegel lässt sich die
Helligkeit des Bildpunktes regeln und ein Farbrad bringt die Farbe ins
Spiel. Im Auge des Betrachters verschmilzt diese unglaubliche
Technologie zu einem gestochen scharfen Bild, das seinesgleichen sucht:
brillant, kontrastreich, hell und mit lebendigen Farben.
Texas Instruments DLP
Was
in den siebziger Jahren als visionäres Forschungsprojekt unter Dr.
Larry Hornbeck bei Texas Instruments begann und zur Entwicklung des
Digital Micromirror Device (DMD) im Jahre 1987 führte, ist heute eine
ausgereifte volldigitale Anzeigetechnik, welche die
Unterhaltungselektronik revolutioniert. Seit 1996 lieferte der
Geschäftsbereich Texas Instruments DLPT Products mehr als fünf
Millionen DLP-Subsysteme an seine Kunden aus.
Die robuste,
volldigitale DLP-Anzeigetechnik wird weltweit von mehr als 65
Herstellern in ihren Produkten eingesetzt. Führende Hersteller wie
Barco, BenQ, Dell, HP, InFocus, LG, Loewe, Mitsubishi, Optoma,
Panasonic, Sagem, Samsung, Sharp, Sim2, Thomson/RCA und Toshiba
ermöglichen erstklassige DLP-Lösungen für die unterschiedlichsten
Projektions- und Wiedergabeanwendungen:
. Heimkino- und Businessprojektoren werden durch den Einsatz von
DLP-Technologie kleiner und handlicher und erlauben Projektion in
höchster Brillanz.
. DLP-Fernseher bieten große Bildschirme zu konkurrenzfähigen Preisen. Fürhochauflösendes Fernsehen in bester Qualität.
. DLP CinemaT ist zum visuellen Standard für digitales Kino geworden
und wird von großen amerikanischen Regisseuren unterstützt, wie z.B.
George Lucas oder Bryan Singer.
. DLP Provenue wird den besonders hohen Anforderungen von Events und
Großveranstaltungen gerecht und zeichnete z.B. in den vergangenen fünf
Jahren bei der Oscar Verleihung für die Kinoprojektion verantwortlich.
Die Vorteile von Texas Instruments DLPT im Überblick
Neben der ausgezeichneten Bildqualität ist die DLP-Technologie
zuverlässiger als andere Projektions- und Wiedergabetechniken auf dem
Markt. DLP-Projektoren funktionieren auch nach 4000 Betriebsstunden
ohne Ausfall, behalten ihre hervorragenden Darstellungseigenschaften
und sind unempfindlich gegen Umgebungsbedingungen, die sich negativ auf
die Bildqualität auswirken können wie zum Beispiel Hitze, Feuchtigkeit
oder Erschütterungen. Das beweist eine Studie des RIT / Munsell Color
Science Laboratory. Der DLP-Chip selbst funktioniert sogar nach über
100.000 Stunden im Dauereinsatz ohne Probleme.
Die DLP-Technologie bietet zahlreiche Vorteile gegenüber anderen Projektionssystemen:
Digitale Genauigkeit:
DLP ist volldigital und hat im Vergleich zu analogen Techniken eine
wesentlich bessere Wiederholbarkeit. Die Leistung lässt nicht durch
Hitze-, Feuchtigkeits- und Schwingungseinflüsse nach. Jede Farbe wird
genau und beständig sowie ohne Verschlechterung wiedergegeben.
Farbverarbeitung: Die digitale Genauigkeit des DMD ermöglicht eine besonders lebendige und präzise Farbwiedergabe.
Höherer Wirkungsgrad:
DLP nutzt das Licht der Projektionslampe effektiver als andere
Techniken: Das Licht wird reflektiert und nicht wie bei transmissiven
Techniken durch ein Panel geleitet und somit zum Teil absorbiert. Dies
führt zu verbesserter Helligkeit.
Höheres Kontrastverhältnis:
Die DLP-Technologie liefert die beste Bildqualität mit einem sehr hohen
Kontrastverhältnis. Die unzähligen, mikroskopisch kleinen Spiegel des
DLP-Chips liegen weniger als einen Mikrometer auseinander, was zu einem
sehr hohen Füllungsfaktor führt. Ein konkretes Beispiel: Bei einem Bild
mit niedrigem Kontrastverhältnis sieht man nur einen schneebedeckten
Berg, bei hohem Kontrastverhältnis die Spuren der Skifahrer im Schnee.
Nahtloses Bild:
Durch die Minimierung der Abstände zwischen den Pixeln entstehen
nahtlose, scharfe digitale Bilder - und das bei jeder Größe. Es gibt
keinen "ScreenDoor"-Effekt.
Schärfere Bilder:
Indem bei DLP nur ein Schirm benutzt wird, entsteht kein Versatz beim
Bild: Es gibt keine Verwischungen oder ausgefransten Ränder wegen
Fehlausrichtung wie bei einem System mit drei Schirmen.
Kurze Reaktionszeiten:
DLP hat einen 100-fachen Schaltgeschwindigkeitsvorteil gegenüber
anderen Systemen und bietet damit mehr Videoleistung. Möglich machen es
die 5000 Mal in der Sekunde kippenden Spiegel auf dem DMD.
Zuverlässigkeit:
Durch die Halbleitertechnik kommt es zu keiner Verschlechterung der
Bildqualität. Langzeitstudien zeigen, dass erst nach über 100.000
Stunden Dauereinsatz, es zu ersten Problemen beim DMD kommt. Damit ist
die DLP-Technologie anderen Systemen wie beispielsweise LCD weit
überlegen.
Die DLP-Technik (Digital Light Processing) arbeitet nach dem Reflektions-Prinzip. Auf einem Chip befinden sich tausende winzig kleiner Spiegel, die jeweils einem Pixel entsprechen.

"WAS IST DLPT-PROJEKTION?
Die Digital Light ProcessingT-Technologie von Texas Instruments ist
eine vollkommen digitale Anzeigelösung, mit der Projektionssysteme das
Potenzial von Video- und Grafikbildern für Geschäfts-, Medien- und
Unterhaltungsanwendungen voll ausschöpfen können. Bei der
DLPT-Projektion wird Licht gezielt gesteuert, um in jeder Auflösung und
bei allen Lichtverhältnissen zuverlässig helle, scharfe und voll
digitale Bilder zu erzeugen.
WIE FUNKTIONIERT DIE DLPT-PROJEKTION?
Die DLPT-Technologie nutzt das sogenannte Digital Micromirror Device
(digitales Mikrospiegelgerät, DMD), einen Halbleiter, der nicht größer
als ein Fingernagel ist. Das DMD-Gerät fungiert als Lichtschalter. Es
besteht aus bis zu 1,3 Millionen mikroskopischen Spiegeln, die einzeln
bis zu 5000 Mal pro Sekunde nach hinten und vorne geneigt werden können
(ein und aus).
Eingehende Video- und Grafiksignale werden in digitalen Code mit
Binärdaten (0 und 1) umgewandelt. Die DMD-Spiegel werden entsprechend
geneigt. Wenn die DMD-Anordnung mit einer Lampe, einem Farbrad und
einem Projektionsobjektiv abgestimmt wird, arbeiten die Spiegel
zusammen und erzeugen ein nahtloses digitales Bild auf der
Projektionsfläche, der Leinwand oder dem Fernsehbildschirm.
VORTEILE DER DLPT-TECHNOLOGIE
. Heller: DLPT-Projektoren gehören zu den lichtstärksten
Projektoren, weil mit der DLPT-Technologie mehr Licht von der Lampe auf
die Projektionsfläche gelangt. Das Ergebnis sind wirkungsvollere
Präsentationen - auch wenn Sie den Raum einmal nicht abdunkeln können.
- Schärfer: Das einzigartige Reflexionssystem der DLPT-Technologie erzeugt Bilder, die fast ein exaktes Spiegelbild des eingehenden Video- oder Grafiksignals sind. So entsteht ein nahtloses Projektionsbild bei allen Auflösungsstufen.
- Vielseitig: Die DLPT-Technologie macht Projektoren so klein und leicht, dass sie oft nicht einmal 1 kg auf die Waage bringen. So können sie vielseitig eingesetzt werden, wie z.B. im Konferenz- oder Klassenzimmer und zu Hause.
- Zuverlässig: Anzeigesysteme auf Basis der DLPT-Technologie geben das eingehende Quellmaterial mit jeder Projektion exakt wieder und sorgen für dauerhaft beeindruckende Bildqualität.

